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Bonjour tout le monde!!!

Erst mal: N’ gutes Neues!!! Ganz viel Glück, Gesundheit, Liebe und was man sonst noch so alles braucht wünsch ich euch allen von Herzen! Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und seit gut ins Neue Jahr gestartet!Nun ist schon wieder einige Zeit vergangen, seit ich euch das letzte mal geschrieben habe. Dachte ja eiglt. ich komme daheim dazu, aber die Zeit vergeht einfach zu schnell. Aber mal ganz von vorne: Die Vorweihnachtszeit ist ziemlich schnell vergangen. Ein Wochenende hat mich eine Freiwillige aus Bischwiller besucht, ein Wochenende waren Sabrina, Arne und Tina aus Straßbourg bei mir und wir sind zusammen auf den Christkindlsmarkt nach Mulhouse gefahren, wo wir dann noch Niki aus Belfort getroffen haben. Es war ziemlich kalt, aber sehr schön. Insgesamt sind wir ziemlich oft auf Christkindlsmärkten gewesen. Bestimmt 20 mal allein in Colmar, dann mulhouse, Straßbourg^^ Nebenzu waren auch noch lauter Feiern. Eine zb. In meinem Kinderheim, die zwar sehr schön, aber auch ein wenig traurig war, weil obwohl die Eltern eingeladen waren, leider nur sehr wenige gekommen sind. Dann gab es noch eine von meinem Sprachkurs, mit allen Gruppen, die Französisch lernen. Am Anfang dacht ich es wird nicht so toll, weil keine Jugendliche gekommen sind und Ylva auch arbeiten musste bzw. wollte. Aber dann war es sehr witzig, denn abgesehen von mir; einer Spanierin, einer Russin und Amerikanerin waren es glaub ich 11 Japanerinnen. Das war auch der Tag, an dem ich zum ersten Mal Sushi probiert habe! Es war wirklich sehr lecker^^ Anschließend waren wir dann mit allen noch in einem Café in Colmar und ich weiß nicht, aber es ist wirklich sehr witzig mit so vielen Japanerinnen ins Café zu gehen^^. Unter ihnen war auch eine die zwar schon 30 ist, aber noch sehr jung wirkt. Ich hab mich mit ihr ziemlich gut verstanden und wir wollen im neuen Jahr mal was zusammen machen. Ylva hat schon den plan geheckt, dass wir sie fragen ob wir mit allen Japanerinnen Sushi essen gehen und dann können sie es uns zeigen, wie man Sushi richtig isst. Den vorletzten Freitag waren Ylva und ich dann auf dem Champs de Mars Eislaufen. Dort haben sie extra eine rießige Fläche aufgebaut für die Vorweihnachtszeit. Es war ziemlich genial dort, hat nur 2 Euro eintritt gekostet plus schuhe und gratis Popkorn und im Hintergrund war die wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung von Colmar zu sehen. Dazu noch englische Lieder, welche in Frankreich nicht so selbstverständlich zu hören sind wie in Deutschland. Jaja, des war ne ziemliche Gaudi, vor allem weil es schon dunkel war und nicht mehr viele Leute auf der Fläche waren. Und mit Ylva wird es meistens ziemlich witzig, ok manchmal auch ein wenig peinlich, weil man dann von allen angeschaut wird, vor allem wenn man dann noch englisch spricht, aber gut daran hab ich mich schon längst gewöhnt^^. Nach diesem grandiosen Abend haben wir uns dann am Samstag mit anderen Freiwilligen, aus der Nähe von Freiburg getroffen. An dem Tag haben wir dann unser Vorhaben verwirklicht und sind auf so ner Kinderreitbahn (also mit Plastikpferden) geritten, was auch wieder ne ziemliche gaudi war^^. Anschließend sind wir dann nach Straßbourg und abends nach Bischwiller gefahren, wo dann die große, lang geplante Weihnachts-, letztes Mal Treffen in Frankreich 2008-Party stieg. Es waren wirklich viel mehr Leute als des letzte Mal da und es war ziemlich lustig! Mit wenig Schlaf sind Ylva, Kartsy und ich dann nach Straßbourg gefahren, um dort mit Tina und Sabrina Plätzchen zu backen. Anschließend sind wir dann total kaputt in unser kleines Logelbach zurückgekehrt. Dann waren es ja auch nur noch ein paar Tage, die letzten Vorbereitungen wurden getroffen, bis wir dann ENDLICH heimgefahren sind. Ylva und ich sind zusammen nach Straßbourg gefahren, ab dort haben sich dann unsere Wege getrennt. Sie musste nach Frankfurt zum Flughafen und ich bin erst mal in Straßbourg bei Sabrina geblieben, um dann am Samstag morgen ziemlich zeitig mit unserem Wochenendticket die Heimreise anzutreten. Das war ein ziemliches Abenteuer: Erst von Sabrina mit dem Bus zum Bahnhof, von dort mit der Tram zur Bushaltestelle, wo der Bus nach Kehl abfuhr, dann mit der OSB und vier weiteren Zügen bis Augsburg Hbhf!!! Die Zeit verging jedoch relativ schnell, dadurch, dass wir vor allem am Anfang alle 20 Minuten umsteigen mussten und dann in Appenweier auch noch auf Toke, einen ziemlich durchgeknallten anderen Freiwilligen, getroffen sind, welcher uns dann noch zwei weitere Züge begleitet hat. Am Bahnhof in Augsburg wurde ich dann ziemlich cool empfangen, nämlich von Mama, Lici, Jule, Basti, Sarah und Martin. Und dann auch noch mit Herzlich Willkommen Schildern und einer Rose^^Die Zeit daheim verging leider viel zu schnell. Gleich am Samstag bin ich mit Lici, Basti, Max und Sarah ins PM zum feiern gestartet. Allerdings war ich ziemlich müde, was nicht so von Vorteil war, aber gut, war ja auch vorhersehbar nach dem ganzen Stress die letzten Wochen vor der Heimreise. Bis Weihnachten verging die Zeit dann wie im Flug, ich hab mich mehrmals mit Sarah und Max getroffen, meine geliebte Pizzeria und den Augsburger Christkindlsmarkt besucht und schon war Mittwoch. Am Mittwoch morgen sind wir dann zur Oma gefahren, um mit ihr gemeinsam Weihnachten zu feiern. Auch wenn ich von der langen Fahrt nicht sehr begeistert war, war es ziemlich schön, weil ich so auf dem Hin- und Rückweg meine Tante und family und dann Oma zumindest einen Tag gesehen haben. Denn nachdem wir In der Kirche waren, Raclette gegessen hatten und die Bescherung vorbei war, sind wir am nächsten Tag auch schon wieder unsere Heimreise angetreten, da am Freitag dann Theresa und Anna-Lena zu uns kamen. Darauf hab ich mich auch schon ewig gefreut, denn da sie bei dem Familienbesuch in Frankreich nicht dabei waren, hab ich die beiden schon mehr als 3 Monate nicht gesehen und natürlich sehr vermisst! Ansonsten war ich noch einen Tag mit Mama, Lici und Basti in München und hab mich noch mit anderen Freunden getroffen, was ziemlich cool war. Dann war auch schon wieder Sylvester. Zuerst war ich mit Lici, Basti, Sarah und Martin in der Nudelbar, wo es all-you–can-eat gab, was sich vor allem für n Basti ziemlich rendiert hat, ge^^. Anschließend sind wir dann noch in die Maxstraße weggegangen. War ja auch neu für mich, hab bisher immer nur mit meiner Familie oder auf Privatpartys gefeiert. Abgesehen vom teueren Eintritt, war es aber wirklich ein sehr gelungener und lustiger Sylvesterabend mit viel Tanzen^^. Die letzten Tage sind dann auch wieder viel zu schnell vergangen und nach einem Abschlussabend im Peaches am Freitag, hab ich dann am Samstag fast den ganzen Tag im Bett verbracht und dann ging abends die Hektik los. Noch waschen, packen, verabschieden... ahhhhh^^ Aber mit Durchhaltevermögen und kaum Schlaf, hab ich das auch noch geschafft, sodass ich mich dann am Sonntag morgen, nach einem Abschiedsfrühstück mit meiner family, Sarah und Max, beruhigt auf die Rückreise nach Frankreich begeben konnte. Nachdem ich Sabrina am Augsburger Bahnhof empfangen hatte und mich von meiner family verabschiedet hatte, ging die gleiche Umsteigprozedur wie auf dem Hinweg los. Leider war es nur auf dem Rückweg viel anstrengender, weil wir sehr müde und geschafft waren .Dazu hatte ich nach einem Großeinkauf beim DM für des nächste halbe Jahr (warum des dreifache in Frankreich zahlen, wenn’s auch so geht^^)einen ziemlich rießigen und schweren Koffer und die meisten Umstiege kamen nun am Schluss .Dazu kam dann ja auch noch am selben Tag die Strecke von Straßbourg nach Colmar und Logelbach. Aber gut, was tut man nicht alles für eine billige Reise^^. (Und das war sie wirklich, 35 Euro das Deutschlandwochenendticket durch zwei nur 17,50 und des bis Kehl!!!). Nachdem wir sogar zwei Schnellumstiege (für einen 6 minuten, für den anderen 3 und das mit meinem elendschweren Koffer und Gleiswechsel, Treppen rauf und runter) überstanden hatten (Sabrina und ich sind eben schon ein gut eingespieltes Team^^), bin ich dann iwann abends in Colmar am Hbhf angekommen, wo mich glücklicherweise Ylva empfangen hat, die schon ein paar Stunden zuvor angekommen war. Die ersten paar Tage waren ein wenig schwer, weil es einem hier, auch wenn mir sieben oder mehr Leute daheim teilweise zuviel waren, mit nur zwei doch sehr einsam vorkommt. Aber gut, jetzt ist die erste Arbeitswoche rum und ich hab mich überraschenderweise ziemlich schnell wieder hier eingelebt. Entgegen meiner Befürchtung, haben mich selbst die kleinsten Kinder auch nach zwei Wochen wiedererkannt und sich sehr gefreut, dass ich wieder da bin. Zudem haben wir noch zwei Neuankömmlinge, also sie sind eigentlich schon vor Weihnachten angekommen, aber da hab ich sie dann ja nur noch ein oder zwei Tage gesehen. Es sind Bruder und Schwester, sie glaub ich drei oder vier und er zwei Jahre alt. Es ist nicht gerade leicht für die beiden, sie haben sich immer noch nicht richtig eingewöhnt, weinen ziemlich oft nach ihrem Papa, der Kleine haut die anderen Kinder und die Schwester versteht nicht wen man ihn dann bestraft und flippt dann total aus. Aber gut, sie werden sich hoffentlich bald eingewöhnt haben. Mein Wechsel wird jetzt doch erst Ende Februar, Anfang März stattfinden, was aber eigtl. auch besser so ist. Denn so kann ich noch ein paar Wochen in meiner alten und gewohnten Umgebung arbeiten und will dann eine kleine Abschiedsfeier geben. Lang ist es eh nicht mehr, denn wie ich am Abreisetag vor Weihnachten erfahren habe, habe ich die folgende Woche (vom 12.-16.) meine SVE-Session in Redon in der Bretagne, worauf ich mich schon ziemlich freue und jetz dann echt mal anfangen muss zu packen... Gestern waren Ylva und ich noch in Mulhouse, wo wir uns mit Théa und Anke, mit welcher ich morgen auch zur Session fahren werde, getroffen haben. Am Samstag, wenn wir zurückkommen wollen wir zu einem Special in unserer Eislaufhalle gehen, die nur 5 Gehminuten entfernt ist und danach heißt es nur noch fünf Tage arbeiten und dann geht’s schon wieder zur Année Diaconale Session in Cannes. Darauf freu ich mich schon besonders, denn dieses Mal ist Ylva auch dabei und wir werden in einem Hotel sein, mit Meerausblick direkt aus dem Fenster!!! Auch wenn es zum Baden noch zu kalt ist, freu ich mich wahnsinnig die ganzen Freiwilligen wiederzusehen und das noch in so einer coolen Gegend. Die Session geht vom 24.-29. Januar, aber Ylva und ich werden dann noch weitere drei Nächte in einer Jugendherberge in Nizza schlafen, um uns dann eben noch Nizza anzuschauen und auf jeden Fall auch einen Tagesausflug nach Monaco zu machen. Zurück sind wir dann erst wieder am 2. Februar morgens. Dann werde ich euch echt wahnsinnig viel zu erzählen haben denk ich mal^^. Aber gut, eines nach dem anderen, morgen geht’s erst mal in die Bretagne. Auch wenn ich euch daheim natürlich alle sehr vermisse, bin ich doch sehr glücklich wieder zurück zu sein und noch ein paar Monate hier in Frankreich verbringen zu können. Auch wenn es ab und zu ein wenig hart ist, aber ich bin sehr optimistisch gestimmt für das neue Jahr. Denn abgesehen davon, dass ich in meiner Arbeit wechseln kann und so auch noch Erfahrung in der Arbeit mit behinderten Kindern machen kann, werde ich jetz allein im Januar durch die Sessionen soviel rumreisen, dann haben Ylva und ich noch einen Tripp nach Paris, sowie Nancy und Lyon geplant und wenn alles gut geht starte ich im Mai dann meine petite tour de France, wo ich bis jetz Dunkerque, evtl. Lille und über die Grenze nach Belgien zu einer Freundin, dann Brest, Bordeaux und hoffentlich dann nach Spanien zur Teresa in die Nähe Madrid und dann wieder zurück vllt. Über Toulouse, mal schaun, geplant hab. Aber gut, meistens läuft es anders, aber ist ja auch egal, Hauptsache ich komm noch viel rum und erlebe viel, womit ich mir ziemlich sicher bin^^.

Also, ich muss dann auch wieder aufhören, ich hoffe euch geht es allen gut!!!

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit bis zum nächsten Mal, passt ja alle auf euch auf, hab euch ganz doll lieb! Vermiss euch und denke immer an euch!

 Bisous!!!

 Eure

 

               Johanna

2 Kommentare 21.1.09 17:08, kommentieren